Orkpiraten

Thinking and Playing and Testing

Wired UK hat einen Auszug aus dem Buch “Free: The Future of a Radical Price” von Chris Anderson online gestellt:

Piracy accounts for an estimated 95 per cent of music consumption in China, which has forced record companies to rethink completely what business they’re in. Since they can’t make money from selling music on plastic discs, they package it in other ways.

Sehr lesenswert, insbesondere für alle Piraten.


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Gerade auf Netzpolitik.de entdeckt:

Der Bundestagsabgeordnete Peter Hettlich (Grüne) hat der Bundesregierung einige Fragen zu Ausserirdischen gestellt. Dabei ging es konkret um Fragestellungen, wie hoch die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit für die “Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen” einschätzt und wie hoch die Wahrscheinlichkeit sei, dass diese auf dem ” Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen”.

Ja, Leute, das sind unsere Steuergelder bei der Arbeit!

In den Kommentaren entwickelte sich jetzt aber auch noch zusätzlich eine Diskussion ob es nicht doch Aliens geben könnte, und wie wahrscheinlich ein Besuch von ihnen sei, und ob ein Land nicht doch dafür ein Protokoll in der Schublade haben müsste, etcpp.

Sogar die Piratenpartei wird mit sowas belästigtschäftigt.

Ok, hier zu Protokoll also mal meine Meinung, auch als Piratenparteimitglied:

Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass es Außerirdische im All gibt für deutlich größer Null.

Die Wahrscheinlichkeit, dass diese noch zu meinen Lebzeiten hier auf der Erde landen strebt IMHO eher deutlich gegen Null. Als Grund dafür nenne ich jetzt einfach mal die Anzahl der Welten die diese ETs abklappern müssten sowie die Einschränkungen der Physik die Reisezeiten eher... langwierig machen.

Es ist wichtig und richtig die Astronomie als Forschung weiterzubetreiben, und auch die aktive bemannte Erforschung der des Alls halte ich für wichtig. Notfallpläne für die Landung von Ausserirdischen sind aber Makulatur

“Kritische Denker” werfen übrigens gerne ein, dass wir uns mit unserem beschränkten Wissen einfach nur die sooo weit fortgeschrittene ausserirdische Technik eh nie vorstellen können, und deswegen mit logischer Denke eben keine Unmöglichkeit eines Alienbesuchs beweisen könnten.

Denen entgegne ich, dass wir uns dann erst recht keinen Notfallplan zurechtlegen brauchen, da die Aliens dann eh komplett anders handeln als wir es uns vorstellen könnten.


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Die Frage höre oder lese ich schon seit langer Zeit immer wieder mal: “Häh, JollyOrc, was'n das..?”. Das... bin ich. Sowas kommt nun davon, wenn man sich einen Internet-Spitznamen (auch bekannt als “Handle”, oder “Nick”) aussucht, der nicht nur aus dem Fantasy-Bereich, sondern sogar aus einer mehr oder weniger obskuren Subkultur desselben stammt.

Also von vorne: Ich bin (Fantasy-)Rollenspielfan. Schon seit gefühlten Ewigkeiten. Als solcher hab ich natürlich auch immer wieder links und rechts vom Tellerrand geschaut. Tut man das, kommt man an Dingen wie Tabletop-Spielen, und vor allem den Produkten von Games Workshop eigentlich gar nicht vorbei.

Games Workshop veröffentlicht eine Hauszeitschrift, den White Dwarf. Heutzutage ist das ja ein teures Support- und Werbeblatt, früher gabs darin aber noch jede Menge Rollenspielinfos, kleine Abenteuer und Spielleitermaterialien. Und natürlich auch massig Support- und Werbekram für die eigenen Spiele :)

Als ich anno 94 von MiGri genötigt wurde, mir endlich ein Modem zu kaufen und die Mailboxszene Deutschlands zu erforschen, brauchte ich einen Handle. Und was macht ein kleiner Nerd, der sich selbst einen Spitznamen aussuchen kann?

Er sucht nach etwas passendem, das idealerweise noch nicht benutzt wurde. Da so ziemlich sämtliche Begriffe aus dem Herrn der Ringe doppelt und dreifach belegt waren, musste ich tiefer graben – in meinem Zeitschriftenstapel.

Und so fand ich dann das hier:

Was ist das? Entwurfsskizzen für Space Ork Freebooterz (auf deutsch halt die “Orkpiraten”). Und das kleine Piratenlogo oben in der Ecke sprach mich an. JollyOrc war geboren :). Später hab ich dann das Logo nachgezeichnet, auf freundlich getrimmt, und noch später dann sogar auf meinen Unterschenkel tätowieren lassen.

Übrigens, JollyOrc gibt es gut 10, orkpiraten.de gut 6 Jahre länger als die Piratenpartei. Nur so fürs Protokoll :)

Noch Fragen?


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Sie sind hier gelandet, weil Sie auf den Button „Deine Zielgruppe“? geklickt haben. Durch die Verwendung dieses Buttons auf meiner Website mache ich Sie auf folgendes aufmerksam:

Vielleicht bin ich Ihre Zielgruppe! Erläuternd stelle ich hierzu folgendes fest:

  1. Ich konsumiere was ich will. Und manchmal will ich diese bunte Schachtel da.
  2. Ich kann Fakt und Meinung unterscheiden. Versuche das eine als das andere zu verkaufen werden bei mir allenfalls sauer aufstossen.
  3. Meine Grundhaltungen, Werte und Handlungsmaximen bestimmen das Umfeld in dem ich mich aufhalte. Daher werde ich da konsumieren, wo man meine Ansichten respektiert.
  4. Ich weiß um die Prozesse des Marktes. Hierzu stelle ich fest: Die Wahl meiner Kleidung, meiner Unterhaltungselektronik, meiner Nahrung, meines Automobils, meiner Möbel und aller anderen Gebrauchs- und Luxusgüter erfolgt nicht allein nach individueller qualitativer, ästhetischer und preislicher Selektion. Auch ethische Aspekte nehme ich zur Kenntnis.
  5. Werbegeschenke wie Kugelschreiber, Rabattmarken, Taschenrechner, Gratis-Downloads, Promotion-Codes, CD-Roms, Gratis Probeexemplare, Aufkleber, Anstecker o.Ä. nehme ich gerne an, wenn ich sie brauchen kann. Bilden Sie sich nur nicht ein, mich damit überzeugt zu haben.
  6. Mein Markenbild wird auch durch das öffentliche Auftreten des Markeninhabers im Verhätnis zum tatsächlichen Produkt geprägt. Diskrepanzen werden wahrgenommen und beinflussen das Konsumverhalten.
  7. Aus meinen persönlichen Konsumgewohnheiten lassen sich durchaus Rückschlüsse auf meine politischen, ethischen oder moralischen Grundüberzeugungen schließen. Produkte die auf Ausbeutung oder Menschenrechtsverletzungen beruhen werden nicht bezahlt.
  8. Meine Verweildauer auf Internet-Seiten die ich besuche, meine eigenen Online-Beiträge in Form von Kommentaren, Newsgroup- oder Weblog-Artikeln oder anderen öffentlichen Äußerungen lassen durchaus qualifizierte Rückschlüsse auf mein Konsumverhalten zu.
  9. Um mich zu erreichen, muss man sich nicht bemühen: Gute und faire Produkte werden ganz automatisch durch Mundpropaganda beworben.
  10. Suchmaschinen sollen können gerne liefern was man mir verkaufen will, aber nur, wenn ich auch danach suche.
  11. Handy-Klingeltöne kann ich selber aus einer CD generieren.
  12. Ich kann Werbung gut finden, und trotzdem das Produkt nicht brauchen. Ich kann von Werbung beeindruckt sein, und trotzdem das Produkt nicht mögen. Und ich kann ein gutes Produkt absichtlich liegen lassen, wenn der Hersteller sich offensichtlich daneben benimmt.
  • * *

Deine Zielgruppe? Wenn Du diesen Button verwenden möchtest, kannst Du ihn in herunterladen (Mac: CTRL-Klick / Pc: Rechtsklick, “Speichern Unter”) und verwenden. Wenn Du auch den obenstehden Text damit verbinden möchtest, kannst Du Dir den untenstehenden Code kopieren und in Deine Website einbinden.

Deine Zielgruppe?

Ich mache Dich ausdrücklich darauf aufmerksam, dass ich einer Verwendung auf Seiten mit pornografischen und/oder strafrechtlich relevanten Inhalten widerspreche!


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Schaut mal bei YouTube: ARD-exclusiv, die Armutsindustrie.


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Und damit meine ich keinen “oh, Google ist böse und klaut” Gewinn, sondern einen Argumentationssieg nach Punkten.

Wir erinnern uns, die Hamburger Erklärung richtet sich an die EU und wirft insbesondere Google vor die Verlage mittels Google News quasi zu enteignen:

Der freie Zugang zu unseren Angeboten soll erhalten bleiben, zum Verschenken unseres Eigentums ohne vorherige Zustimmung möchten wir jedoch nicht gezwungen werden

Genau, denn Google News greift böserweise und ungefragt und ohne jegliche Erlaubnis einfach die total wertvollen Inhalte von den Zeitungswebseiten ab und zeigt diese (trafficbringend auf den Originalartikel) auszugsweise an.

Tja, und wie reagiert Google?

Genau so, wie es sein sollte, mit einem hämischennüchternen simplen Verweis auf noch simplere existierende Technik:

For more than a decade, search engines have routinely checked for permissions before fetching pages from a web site. Millions of webmasters around the world, including news publishers, use a technical standard known as the Robots Exclusion Protocol (REP) to tell search engines whether or not their sites, or even just a particular web page, can be crawled.

Da muss NICHTS reguliert werden. Da braucht es NULL neue Gesetze. Nur Menschen in den Verlagen die sich entscheiden können zwischen “Wir müssen ganz oben bei Google stehen” und “OMG, Google darf unsere Inhalte aber nicht zeigen!”

Das reicht.


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Desertec, also die Sache mit dem Solarstrom aus der Wüste wird ja schon fleissig totgeredet: Zu teuer, zu unsicher, hat doch keiner durchgerechnet, etc..

Lest mal bei der Zeit nach!

Gregor Czisch hat darüber sieben Jahre lang gearbeitet und dann mit summa cum laude promoviert. Glaubt man seinem Doktorvater ist die Arbeit “Wissenschaftlich genial”. Er selbst meinte

Ich wollte eine Arbeit abgeben, die man nicht angreifen kann

Und anscheinend ist ihm das gelungen. Schade nur, dass man ihn dann aufs Abstellgleis geschoben hat...


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Heise.de zeigt Auszüge aus einem Brief von Eckard Fischer, Wirtschaftsreferent der SPD-Bundestagsfraktion:

“Sie hingegen haben für sich die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit sie sich weiterhin unbeschränkt, wenn Sie denn die Absicht hätten, die Vergewaltigung von Kindern betrachten können und dies auch im Bekanntenkreis weiter empfohlen. Die Kinderschänder in dieser Welt werden es Ihnen danken.”

Jawoll! All diejenigen die für ein ungefiltertes Netz und gegen Zensurbestrebungen angehen, machen das natürlich nur weil sie sich vergewaltigte Kinder ansehen wollen.

Tolle Polemik.

Also Herr Fischer, nochmal extra für sie, ganz langsam und groß, zum Mitschreiben:


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boah, das hab ich heute morgen im Halbschlaf ja gar nicht richtig gelesen, dass ist ja so richtig widerlich!

Herr Fischer tritt nämlich noch nach:

Generell könne er verstehen, dass Surfer mit der Wahl eines offenen DNS-Servers “ein Zeichen” setzen wollten gegen die auch von der SPD abgelehnte Netzzensur. Wer zu solchen Maßnahmen greife, müsse sich aber auch fragen, “wer ihm Beifall spendet”.

Durch das “massenhafte” Umgehen der geplanten Stopp-Seiten könnten sich Päderasten besser in der Menge verstecken und eine Strafverfolgung vermeiden.

WHAT THE FUCK?! Ich dachte, die SPD ist so unglaublich stolz darauf, dass Zugriffe auf die Stopp-Server eben nicht zur Strafverfolgung benutzt würden!?

Zum Mitschreiben, Herr Fischer: Das Verwenden beliebiger DNS-Server ist nicht illegal. Und damit wird auch kein Anfangsverdacht gegen irgendwen ausgelöst.  In welcher Menge soll sich dann also bitteschön wer wovor verstecken?

Abgesehen davon: Wie wollen Sie denn feststellen, ob ich überhaupt einen anderen DNS-Server verwende? Ach ja, nochmehr Überwachung, was?


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Darum:


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