Orkpiraten

Thinking and Playing and Testing

Grrr.. Ich bin ja eigentlich totaler s9y-Fan. Das Backend ist klasse zu benutzen, alles ist schön fix, das Handling von Medien geht gefällig von der Hand... aber:

Template-Erstellung und Anpassung ist bei WordPress wesentlich einfacher, und vor allem: Viel besser dokumentiert! Der Hauptunterschied ist, dass es bei WordPress eine einfach zu durchsuchende Dokumentation der einzelnen Befehle gibt, die bestimmte Dinge ausgeben. Für s9y hab ich so etwas schlicht noch nicht gefunden – vielleicht bin ich auch nur zu blind.

Ich merke das gerade an meinen beiden, auf verschiedenen Blog-Engines basierenden Seiten: Orkpiraten.de (diese hier) und catara.org, Info-Sammlung für eine Rollenspielwelt. Erstere läuft mit s9y, letztere unter WordPress. Und ich sage Euch: WordPress rockt, was das Anpassen von Themes angeht. Hoffentlich zieht s9y da bald nach, da ist das für mich nämlich weitgehend ein mit sieben Siegeln verschlossenes Buch.


I also write about roleplaying games in english und auf Deutsch!

Gestern bei SpOn:

Bei einer Podiumsdiskussion der Universität Florida nahm Meyer den Politiker und Ex-Präsidentschaftskandidaten John Kerry ins Kreuzverhör, wurde von Polizisten abgeführt und mit Elektroschocks schmerzlich traktiert.

[...]

Sieht man sich den dreieinhalbminütigen Videomitschnitt aus dem Hörsaal, in dem sich Meyer am vergangenen Montag erst mit Kerry, dann mit den Polizisten anlegte, genauer an – dann ist seine Masche schnell entlarvt: Meyer ist ein “Prankster”, ein Scherzkeks in “Jackass”-Manier, der medienträchtige Zwischenfälle gezielt inszeniert.

Und wenn schon, selbst wenn Meyer mit aller Gewalt und vollem Bewusstsein eine Wahlkampfveranstaltung stören wollte – eine Folterung (und als nichts anderes sehe ich den Einsatz von Tasern gegenüber Leuten die niemanden aktiv und ernsthaft tödlich bedrohen) sollte das niemals gerechtfertigen.

Leider wird so etwas wohl nicht die Ausnahme bleiben, sondern eher zur Regel werden. “Taser töten nicht, und hinterlassen keine bleibenden Schäden” heisst es ja gerne zur Verteidigung. Und man habe es ja im Selbstversuch getestet, es tue fürchterlich weh, sei aber vorbei sobald das Gerät abgeschaltet wird.

Also alles halb so wild.

Heute dann bei Telepolis:

Diese Strahlungsfrequenz stimuliert die Nervenenden in der menschlichen Haut: Das Opfer hat das Gefühl, bei lebendigem Leibe zu verbrennen.

Dies sei nun der Heilige Gral der Mengenkontrolle! Man man denke das mal bitte in Ruhe durch. diese Firma verkauft das absichtliche Zufügen von wahnsinnigen Schmerzen als erstrebenswertestes Mittel um Menschenmengen zu kontrollieren. Was ist aus Lautsprecherdurchsagen, Deeskalationsstrategien, Absperrungen oder ähnlichen Dingen geworden?

Ach ja, tut ja nur weh, das entschuldigt alles. Damit ist es ja keine Körperverletz- halt, ist es eben doch!

Wer eine andere Person körperlich mißhandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ich denke mal, dass “das Zufügen von Schmerzen” auch unter Juristen durchaus als Mißhandlung durchgehen sollte. Und “Zufügen von Schmerzen mit dem Ziel von Gefügigkeit” ist Folter, da ist nicht dran zu rütteln. Ich kann nur hoffen, dass solche Geräte wirklich nie in Deutschland zugelassen oder gar eingesetzt werden.

Andererseits wäre ich nicht sonderlich überrascht, wenn so ein Silent Guardian in nicht zu ferner Zukunft mit einer Überwachungskamera gekoppelt wird. Das wird dann das Spielzeug für gelangweilte Wachmänner: Da wirft wer Müll auf die Straße, oder schaut einfach nur unpassend aus? Ein Knopfdruck in der Überwachungszentrale reicht, und schon windet sich der Störenfried am Boden und hat seine Lektion gelernt. Wo soll er sich denn auch beschweren (oder über wen genau, er sieht ja niemanden), und wie soll er einen Mißbrauch beweisen (das Ding hinterlässt ja keine Spuren...)?


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Gerade folgendes auf heise.de gelesen:

In einer Rede auf dem 7. Hamburger Sicherheitstag hat Ernst Uhrlau, der Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), die Ansicht vertreten, dass Terroristen-Gruppen die Ausbildung zunehmend in das Internet verlagern und ihre Kommunikation dort in abgegrenzten Chat-Räumen durchführen.

Herr Uhrlau muss recht haben, denn terrorcamp.de ist schon registriert, wer weiss was da für böse Dinge geschehen. Ganz schnell online durchsuch das, zackzack!

(Na gut, war wohl einfach “nur” ein Domaingrabber, zumindest sieht die Seite danach aus. Aber trotzdem...)


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Für alle, die die Premiere verpasst haben:

Die UCI KINOWELTen Mundsburg, Othmarschen Park und Smart City zeigen ab Donnerstag täglich den Film DEICHKING von Michael Söth mit John Barron, Leo Leiser, Julia Köhn, Lotto King Karl, Uschi Nerke, Klaus Büchner, Dieter Bruhn, Pico, Fettes Brot, Bela B. und Elton auf der Kinoleinwand!

Hingehen, anschauen!


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Ich gebs ja zu: Ich hab nie die Rad der Zeit Bücher gelesen. Mir war das einfach immer ein viel zu großer Stapel Papier auf einmal, ohne Aussicht auf einen Abschluss der Saga. Scheint als sollte ich auf die zynistischste Art und Weise recht behalten:

It is with great sadness that I tell you that the Dragon is gone. RJ left us today at 2:45 PM. He fought a valiant fight against this most horrid disease. In the end, he left peacefully and in no pain.

(von RJs Blog am 16.9.)

Ich denke, ich werde mir jetzt doch mal bei nächster Gelegenheit zumindest Band 1 ansehen müssen, schon aus Respekt eines sehr schaffensreichen Schriftstellers gegenüber.


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Ingo lässt sich allgemein über Netzwerke deren Konzeption und vor allem deren Komplexität aus.

Ein Grund für schleichend wachsende Komplexität und der damit zunehmenden Unsicherheit von Firewalls ist dabei laut Ingo ja:

Die Natur des Menschen bringt es nämlich mit sich, dass nicht mehr benötigte Regeln normalerweise nicht entfernt werden, weil niemand den Netzwerkadministratoren mitteilt, dass er die betreffende Kommunikation nicht mehr benötigt. Warum auch? Es besteht ja nur Leidensdruck, wenn etwas nicht funktioniert.

Stimmt, kommt mir bekannt vor. Wie schwer (und wirklich sinnvoll) wäre da wohl folgendes Feature einer Firewall Appliance:

Jede Paketfilterregel die etwas erlaubt, merkt sich, wie häufig es tatsächlich benutzt wird. Wird es für sagen wir mal zwei Wochen nicht benutzt, wird die Regel inaktiv geschaltet und zur Löschung vorgemerkt. Wird das Fehlen für einen Monat nicht bemerkt, wird die Regel komplett aus der laufenden Konfiguration genommen und abschliessend dem Admin zwecks Archivierung per Email zugesandt.

Voilá, die selbstwartende Firewall. Patentanmeldung folgt. :)


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Haben Sie eigentlich schon einmal daran gedacht, dass seit Ihrer unbedachten Äußerung, ein von Terroristen besetztes Passagierflugzeug mit Kurs auf ein Hochhaus abschiessen zu lassen auch nach hinten losgehen könnte?

Wäre ich ein böser Terrorist, würde ich einfach nur sämtliche Funk- und sonstige Technik an einem Flugzeug ausser Gefecht setzen, und dann genüsslich zusehen, wie Sie es bei dem verzweifelten Versuch zu landen abschiessen lassen.


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Ooops! Das hier lag lange als “draft” herum, anstatt veröffentlicht zu werden. Hier also der Barcamp Hamburg Nachklapp:

Henrich C. Pöhls hat in diesem sehr kleinem (insg. 3 Leute) Workshop über seine Arbeit zum Thema Content Claims und Aggregation berichtet. Spannende Sache das: Die Idee ist, daß gerade im Wissenschaftsbetrieb jeder Autor seine Werke (Texte, Bilder, Kommentare, etc.) auch als solche kennzeichnen will.

Henrich arbeitet nun an einem System, daß im Endeffekt eine PKI für das verteilte Signieren genau dieser Dinge erstellt. Jeder Blogeintrag, jeder Kommentar, jede Webseitenpublikation, jedes Bild, einfach alles kann dann digital signiert werden.


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Sowas fordert Frau Merkel anscheinend:

Es dürfe aber keine Räume in der Gesellschaft geben, auf den die Sicherheitsbehörden keinen Zugriff haben, wiederholte die Kanzlerin [...]

Aber nein:

Deutschland drohe kein Polizeistaat.

Frau Merkel, mit Verlaub: Es muss sogar Räume in der Gesellschaft geben, auf die die Sicherheitsbehörden keinen Zugriff haben!

Danke für Ihre Aufmerksamkeit (und an Migri, dass er mich darauf aufmerksam gemacht hat).


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Bin nur ich das, oder sieht dieser “Bikini” an Britney Spears echt unvorteilhaft aus?


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