Orkpiraten

Thinking and Playing and Testing

Ein Bekannter von mir sucht technische Unterstützung um bmradio.de endlich aus dem Betastatus zu heben. Einige Features wollen glattgebügelt werden, Bugs entfernt und anderer Kleinkram. Nicht für Umme, sondern Ruhm, Ehre und ein Geldbetrag der wahrscheinlich (gemessen am Aufwand) etwas über Taschengeld liegt.

Das System läuft soweit mir bekannt klassisch unter LAMP, angeblich geht es aber wirklich nur um den PHP-Part. Bei Interesse kurz bei mir melden, ich stelle dann den Kontakt her.


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Mauz! Heute geht es mal um die Plüschnasen die wir alle so gern haben. Haben wir doch, oder? Es gibt doch wohl hoffentlich keine Katzenhasser unter meinen Lesern?

Wenn nicht, dann könnte “cat versus human” dem Abhilfe schaffen. Jeder Katzenbesitzer wird bestätigen können, dass hier nichts aber auch gar nichts übertrieben wird. (Nicht so wie bei Simons Cat) Als Comic gibt cat versus human nicht so viel her: Der Zeichenstil ist schlicht, es gibt nicht immer eine Punchline, und da das d'Oeuvre als Blog und nicht als Webcomic daherkommt schaut es eben auch etwas anders aus.

ABER es ist persönlich, witzig, erhellend und generell genau mein Ding!

Etwas anderes ist “Two Lumps: The Adventures of Eben and Snooch”. Eben und Snooch wohnen bei ihrem Frauchen und wir können dabei zusehen, wie sie damit zurechtkommen (wenn Frauchen zB. mal wieder das falsche Futter gekauft hat). Die beiden sind das archetypische Katzenpaar – einer griesgrämig-schlau, der andere glücklich-dumm. Ehrlich, meine Kater Merlin und Hop Sing sind genauso! Hier gibts dann auch regelmäßige Punchlines, klassisches Webcomicformat und alles was man so begehrt.

So, ich geh jetzt meine Kater füttern...


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So, wir haben ja alle das Fest der Liebe heil überstanden, dann mal zwei Webcomics passend zum Thema. Ahem.

Als erstes mal wieder etwas deutschsprachiges: Maikes A Byoo-ti-ful Day. Ein autobiographisches Comic-Weblog in dem Maike über ihr Leben erzählt. Vorsicht aber, die niedlich-kindlichen Buntstiftzeichnungen bereiten einen überhaupt nicht auf die immer mal wieder auftauchenden wirklich intimen Bekenntnisse vor!

Als zweites heute: Go Get a Roomie! “She loves life, beer and girls” – Roomie hat anscheinend keine eigene Wohnung, sondern schläft sich einfach durch die Betten der Nachbarschaft. Es gibt tatsächlich eine durchgehende Storyline, aber im Endeffekt läuft es auf Drei-Panels-Punchline hinaus. Trotzdem witzig.


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Es ist wieder soweit – ich habe mal wieder Webcomics vorzustellen. Heute mal Dinge, die nicht ganz normal sind.

Das Ministry of Abnormality präsentiert uns Commissioned. “O”, Charakter und Autor dieses Pseudo-autobiographischen Comics präsentiert uns Einsichten in die Welt von Rollenspielern, Ninjas und sonstigen Freaks. Obwohl der Comic eine Art durchgehenden Handlungsfaden hat, ist es mir irgendwie unmöglich, diesen wiederzugeben oder einzuordnen. Im Endeffekt bekommt man einen witzigen Comic der in der Regel schrägen Humor, gelungene Punchlines und großformatiges Artwork bietet.

Ganz anders Subnormality. Nach eigenes Aussage ein Comic mit zu vielen Worten, und das stimmt auch. Hauptfiguren sind eine sehr katzöse Sphinx und eine junge Frau, die irgendwo zwischen Lohnsklaverei und Selbstbestimmung schwankt. Allerdings ist Subnormality wesentlich mehr Episodenhaft, jeder Comic steht für sich. Der Humor ist hintergründig, das Artwork manchmal ein wenig Crumb-like. Einer meiner neuen Favoriten.


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Ingo schimpft über die halbprivatisierte Bahn. Mach ich ja auch immer wieder gerne, wie wohl jeder, der regelmäßig Bahn fährt. Er schreibt:

Es kann ja in Deutschland bekanntlich niemand damit rechnen, dass es mitten im Winter schneit. Besonders nicht die Deutsche Bahn AG, die heute Nacht davon so überrascht wurde, dass mein Zug nach Frankfurt, ins neue Projekt, heute morgen 70 bis 80 Minuten später eintreffen wird.

Ingo, soll ich Dir was sagen – das war schon in staatlicher Hand nicht besser. Mein Vater hat mir gerade erst erzählt wie er Ende der 60er in Kiel oder so an einem verschneiten Bahnhof vor dem bekannten Plakat stand und durch den Lautsprecher die Ansage “Wegen Schnee verspäten sich alle Züge um....” zu hören bekam...


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Ich habe da ja eine böse Vermutung, warum Politiker den Digital Natives so ungerne zuhören: Sie verstehen nicht, warum diese sich einmischen.

Es ist klar, warum sich die Unterhaltungsbranche und ähnliche Interessensgruppen um Internetgesetzgebung bemühen. Da geht es um Geld, um die Möglichkeit, die eigenen Pfründe zu sichern.

Genauso sind die Wünsche der Sicherheitsbehörden oder denen von Berufsbedenkenträger wie Familienministerinnen oder Kinderschützer verständlich. Die malen eine Gefahr an die Wand, die gebannt werden muss.

Nur die Digital Natives, die Cyborgs, die wollen so nebulöse Dinge wie eine freie Blogosphäre, Netzneutralität, Meinungsfreiheit, keine Überwachung, und so weiter. Das sind sehr abstrakte Dinge, die kaum greifbar sind, gleichzeitig aber immer wieder den greifbaren und leicht verkaufbaren Wünschen der anderen Interessensgruppen wiedersprechen.

Und welcher Depp setzt sich tatsächlich in dieser Zeit so vehement für solch vage Dinge ein? Jeder weiss doch, dass das Volk in Wirklichkeit Steuererleichterungen, Brot und Spiele will. Dass die Studenten auf die Barrikaden gehen ist verständlich. Denen geht es ja nur ums Geld. Aber Freiheit statt Angst? Keine Zensur? Das kann doch niemand ernsthaft fordern, oder?


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Da meine Spieler ja gerade keine Diaries schreiben, mache ich einfach mal eine Bestandsaufnahme. Wie sieht es aus in der See der Tausend Inseln?

Nun, der wichtigste Punkt ist sicherlich, dass die Wellenschlag endgültig von den Fesseln der Untoten befreit ist. Der Hexerbann der die Schiffsseele gefangen hielt ist gebrochen, der Runenstein, der den infernalischen Kurs bestimmte über Bord geworfen, und die Spieler haben mit ihrer Streitmacht aus Kultsoldaten, ehemaligen Sklaven und Bataarern den Untoten auf dem Schiff den Garaus gemacht.

Der widernatürlich belebe Shandor Kinsbane wurde durch eine magische Explosion in Stücke gerissen, und langsam kehrt das Leben wieder an Bord der Wellenschlag zurück.

Die ehemals verdorrten Bäume zeigen erste Triebe, auf den Feldern des Oberdecks wachsen schon wieder erste Gräser und Kräuter. Neben den ersten Vögeln richten sich jetzt auch eine nicht geringe Anzahl Bataarer häuslich auf der Wellenschlag ein. Schließlich haben die Untoten ihre Dörfer verwüstet, so ist es doch in ihren Augen nur Recht und Billig, wenn sie ein so wunderbares Heim als Ausgleich bekommen.

Aber da ist ja auch noch die geheimnisvolle Mumie, die stets von mehreren Skelettkriegern in einem Steinsarkophag herumgetragen wird. Zusammen mit ein paar Dutzend Untoten hat diese sich vor dem Sturm der Wellenschlag mit unbekanntem Ziel abgesetzt. Wohin? Und zu welchem Zweck? Und welches Gesicht verbirgt sich hinter den muffigen Bandagen?

Wie es ausschaut, wollen die Spieler aber erst einmal triumphal in die Heimat zurückkehren..


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Geht es eigentlich nur mir so, oder ist die Gattung der utopischen Literatur seit Jahrzehnten kaum betreten worden? Ich rede von dem Bereich der Science Fiction der sich nicht primär durch “spielt im Weltall und hat Raumschiffe” auszeichnet, sondern dadurch, dass Gesellschaftsentwürfe und Konsequenzen daraus behandelt werden. Der Schockwellenreiter, 1984, auch gerne die Maxim-Kammerer-Trilogie der Strugatzki-Brüder. Neuromancer gehört fast dazu – allerdings ist es weniger ein Buch über eine Gesellschaftsform denn ein Thriller mit interessanter Kulisse.

Aber “echte” Uto- oder Dystopien? Da scheint sich die letzten paar Dekaden erschreckend wenig getan zu haben. Allerdings möchte ich hier einmal eine gewagte These aufstellen:

Diese utopischen Geschichten werden zuhauf erzählt, allerdings in anderer Form, und nicht immer als solche erkennbar. Utopische Erzähler bedienen sich des Mediums Film, Computerspiel oder Comic. So finden wir Werke wie Watchmen, Y – the last Man, V wie Vendetta, Dark City, Pleasantville, Die Frauen von Stepford (zählt nicht, Buchvorlage aus den 70ern :) ), und so weiter. Selbst einige Superheldencomics kann man durchaus in diese Kategorien stellen, Kingdom Come zum Beispiel.

Dennoch, ich würde mich über mehr aktuelle Bücher dieses Genres ziemlich freuen.


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Die­ses Blog ist in der Zeit zwischen 6:00 und 22:00 Serverzeit nicht erreichbar

Der Grund ist, wie bei Isotopp, der neue Jugend­me­di­en­staats­ver­trag, der gerade ver­ab­schie­det wird und der Ende des Jah­res in Kraft tre­ten wird. Nach die­sem Ver­trag müßte ich für eine dauerhafte Erreichbarkeit alle meine Inhalte durch­ge­hen und mit einem Alters­la­bel ver­se­hen. Dafür habe ich keine Zeit und es wäre auch nicht produktiv.

Für die Inhalte, die ab 16 oder ab 18 ein­ge­stuft sind (und das ist das Default-Label) müßte ich außer­dem einen wirk­sa­men Zugangs­schutz mit Alters­kon­trolle imple­men­tie­ren. Einen sol­ches zuge­las­se­nes Ver­fah­ren gibt es der­zeit nicht, und wenn es das gäbe, wäre es nicht kos­ten­frei zu haben — und ich habe keine Lust, für meine kos­ten­frei ange­bo­te­nen Inhalte Geld auf­zu­wen­den, noch habe ich Lust, mein Blog in ein Geschäft umzuwandeln.

Wenn ich das nicht mache, öffne ich mich einem beträcht­li­chen finan­zi­el­len Risiko durch Abmah­nun­gen und das will ich nicht tragen.

Daher bliebe mir ansonsten nur die Kon­se­quenz, die Regeln für Internet-Startups auch auf meine eige­nen Inhalte anzu­wen­den: Nicht in Deutsch­land, nicht in deut­scher Spra­che und nicht für Deutsche. Diese Lösung ist ein schlechtes Pflaster, zeigt aber, welchen Irrsinn wir hier in D haben.

Now in english:

Between 6:00 to 10:00 p.m. german time, this blog is unavailable.

The reason is the youth media state treaty that is currently being ratified and will most probably come into effect at the end of the year. After this contract I would have to go through all content on this page and apply an age label. But I have no time for that and it would not be productive.

For content, that is classified as PG-16 or 18 (and this is the default label) I would also have to implement effective access control protection. Right now, there is no such existing procedure that is approved, and even if, it wouldn't be available for free – and I have no desire to spend money on distributing my free content, nor do I want to turn this hobby into a business.

If I did not do this, I would open myself to a considerable financial risk due to legal warnings and such.

The only alternative to this (very laughable) time constraint would otherwise be to apply the rules for Internet start-ups to my own website: Not in Germany, not in german and not for a german audience.

This “solution” is a bad patch, but it shows what sort of insanity we have right here in Germany.

Christian Buggedei, Oldachstraße 37, 22307 Hamburg


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Dieses Blog, und die anderen Seiten unter orkpiraten.de und brutales-licht.de  werde ich im Laufe des nächsten Monats offline stellen bzw. lasse sie nur noch unter einem Passwort erreichbar.

Der Grund ist, wie bei Isotopp, dessen Text ich hier ausleihe, der neue Jugendmedienstaatsvertrag, der gerade verabschiedet wird und der Ende des Jahres in Kraft treten wird. Nach diesem Vertrag müßte ich alle meine Inhalte durchgehen und mit einem Alterslabel versehen. Dafür habe ich keine Zeit und es wäre auch nicht produktiv.

Für die Inhalte, die ab 16 oder ab 18 eingestuft sind (und das ist das Default-Label) müßte ich außerdem einen wirksamen Zugangsschutz mit Alterskontrolle implementieren. Einen solches zugelassenes Verfahren gibt es derzeit nicht, und wenn es das gäbe, wäre es nicht kostenfrei zu haben – und ich habe keine Lust, für meine kostenfrei angebotenen Inhalte Geld aufzuwenden, noch habe ich Lust, mein Blog in ein Geschäft umzuwandeln.

Wenn ich das nicht mache, öffne ich mich einem beträchtlichen finanziellen Risiko durch Abmahnungen und das will ich nicht tragen.

Daher bleibt mir nur die Konsequenz, die Regeln für Internet-Startups auch auf meine eigenen Inhalte anzuwenden: Nicht in Deutschland, nicht in deutscher Sprache und nicht für Deutsche.


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