Orkpiraten

Thinking and Playing and Testing

Seen on the SMM trade fair yesterday.


I also write about roleplaying games in english und auf Deutsch!

Aus mehr oder minder aktuellem Anlass:

Ausgehend von der Nachricht, die Du mir weitergeleitet hast, glaube ich, daß Du noch ein wenig über das Internet lernen mußt. Laß mich die Gelegenheit ergreifen, Dir weiterzuhelfen.

  1. Bitte leite keine Kettenbriefe weiter. Es hat nie eine Belohnung für das Weiterleiten von Emails gegeben, und es wird sie auch nie geben.
  2. Viruswarnungen sind meistens Enten. Jeder der Deine Warnung beachten würde, ist wahrscheinlich sowieso schon geschützt. Alle anderen würden Dich eh ignorieren.
  3. Bitte achte auf die Witze, die Du weiterleitest. Hier die Nagelprobe: Würdest Du Dir die Mühe machen, mir diesen Witz persönlich zu erzählen? Witze, die hier durchfallen, solltest Du besser für Dich behalten. Wenn er gut genug ist, erzähl ihn mir, wenn wir uns das nächste Mal treffen. Ich würde lieber Zeit mit Dir verbringen, als nur ein weiterer Name auf deiner Verteilerliste zu sein.
  4. Weiterleitungen sind selten eine sichere Informationsquelle. Ungewöhnliche Meldungen, erst recht diejenigen, die größere Firmen betreffen sind urbane Legenden. Wenn es glaubwürdige Meldungen wären, würden die Massenmedien darüber berichten. Erschreckende oder weit hergeholt wirkende Meldungen sind so gut wie immer reine Erfindung. Hab Spaß sie zu lesen, aber behalte sie für Dich.
  5. Kaufe nichts von Spammern. NIEMALS! Besuche nicht mal ihre Webseiten. Wenn Du die Header ihrer Emails kennst, jage die Schweine und sorge dafür, daß ihre Internetzugänge gesperrt werden. Antworte niemals auf Spam, nicht mal um darum zu bitten, von ihrem Verteiler gestrichen zu werden. Sie werden Dich nicht streichen, sondern Deinen Namen auf die „Gültige Adresse” Liste setzen.
  6. Öffne keine Programme oder ausführbare Anhänge die Du mit einer Email bekommst. Wenn es mit exe, bat, com  [oder vbs] endet solltest Du es löschen. Es ist in der Regel ungefährlich, zip-Dateien zu öffnen, aber Du solltest den Inhalt mit Vorsicht genießen.
  7. Sei kein Spammer. Multi Level Marketing Schemata beeindrucken mich nicht. Ich bin nicht daran interessiert, an Deinem Pyramidenspiel teilzunehmen. Seien es Vitamine, Kräuter, Ferngespräche, Magnete, Telearbeit, oder „Bezahl-mich-fürs-Surfen”, ich werde mich nicht einschreiben. Ehrlich, ich hab wegen diesem Zeugs Freundschaften verloren. Fang nicht damit an.
  8. Investmentratschläge kommen von Profis, nicht offenen Webseiten oder unaufgeforderten Emails.
  9. Alles, was ein großartiges Einkommen für Heimarbeit verspricht ist eine Falle. Wenn die Gelegenheit so gut wäre, würden sie Anfragen abwehren, nicht danach betteln.

In (teilweise) eingeschränktem Maße gelten diese Hinweise übrigens auch fürs Social Web, sei es Facebook oder Twitter. Wenn vorhanden, nutze lieber die dargebotenen Methoden Deinen Beifall zu bekunden, anstatt es einfach nochmal zu veröffentlichen, damit bleibt anderen die xte Wiederholung erspart.

Dies war die letzte Weiterleitung, die Du je senden wirst. Das nächste Mal, wenn Dir jemand Müll schickt, schicke diesen Text zu Ihnen. Laß uns diese Kette Glied für Glied sprengen.


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Lesli was awesome enough to get this for me at Cory Doctorows Austin appearance:


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Petitionen. Sind ja häufig seltsam, manchmal spektakulär, und hier ist eine, die das Potential für beides hat:

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...den Plan für eine EMISSIONSFREIE WELT bis 2030 sofort umzusetzen. (Nach einer Studie der Stanford University von Prof. Mark Z. Jacobsen und Mark. A Delucchi)

Das klingt erst einmal romantisch-utopisch, klar. Ich mache mir da auch keinerlei Hoffnung. Aber eben genau diese Hoffnung...

...die reizt. Die Energieträger, die wir als Menschheit derzeit nutzen sind endlich. Peak-Oil ist mittlerweile ein geläufiger Begriff, Kohle will eh kaum noch wer, und auch Uran wird es nicht ewig geben. Also müssen wir uns beizeiten nach Alternativen umsehen. (Und denkt dran: Wir brauchen all dieses Zeugs auch für andere Dinge als Energieerzeugung. Und wenn es erst mal weg ist, haben wir ein echtes Problem.)

Gleichzeitig sollten wir etwas wiederentdecken, was die Menschheit vor ca. 50 Jahren lange hatte: Den positiven utopischen Glauben an die Machbarkeit von Technik. Das waren die Jahre, wo Ideen wie die Kardaschow-Skala erdacht wurden. Heute sind wir froh, wenn wir nicht von unserem eigenem Weltraumschrott erschlagen werden. Missionen zum Mars oder zum Mond sind fürs erste gestrichen.

Wenn jetzt aber eine der führenden Industrienationen sagt: “Wir wollen etwas wagen, wir wollen uns auf einen Weg festlegen.”, dann könnten wir tatsächlich davon träumen in absehbarer Zeit eine Typ-I Zivilisation zu werden. Von den ganzen positiven Nebeneffekten einer solchen Umstellung in unserer Energieversorgung einmal ganz abgesehen.

Also, blickt positiv in die Zukunft, habt Hoffnung.

Zeichnet diese Petition.


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Nachdem ich ein wenig die Werbetrommel gerührt habe, haben Onno und Ingo da auch drüber gebloggt

Onno fässt einen der positiven Aspekte sehr schön zusammen:

Das Projekt könnte unsere Apollo-Mission sein – wenn wir es wollen und bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen. Denn dieses Projekt wäre eine Investition in die Zukunft und jede Investition kostet erst einmal Geld, bevor sie sich auszahlt.

Damit hat er absolut Recht. Aber da ist noch mehr: Wenn diese Petition Fahrt gewinnen würde, würde sie auch zeigen, dass dieses Partizipationswerkzeug auch konstruktiv genutzt werden kann, statt “nur dagegen” zu sein. Ich finde es schade, wie schnell das Ding aber schon auf der Diskussionsseite dazu zerredet wird. Da werden Flächenrechnungen aufgemacht, die Chinesen mit ihrem CO²-Ausstoß zu Felde geführt, und und und.

Natürlich soll sich hier Deutschland nicht die Weltprobleme aufbürden. Alleine werden wir auch nicht die Welt retten können. Aber wir könnten einen Anstoß für große Veränderungen geben. Wie Onno schreibt: Das könnte unser Apollo-Programm werden. Und das hat damals auch auf die ganze Welt ausgestrahlt, Gedanken, Gefühle und Lebenswünsche verändert.

Und obowhl der Plan ambitioniert ist, er ist bei weitem nicht unmöglich. Also, macht mit!


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I write like William Shakespeare

I Write Like by Mémoires, Mac journal software. Analyze your writing!

(based on this text here. Go me!)


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Schon vor einiger Zeit habe ich ja einen alten Elben den Charakteren von der Wellenschlag erzählen lassen.

Während der gestrigen Session haben die Spieler dann endlich die Spur dieses Handelsriesen aufgenommen und angefangen die verschiedenen Dörfer vor ihm zu warnen. Und obwohl die Charaktere einen gehörigen Bammel vor den Untoten auf der Wellenschlag haben, bin ich mir nicht sicher, ob es mir gelungen ist die schiere Größe korrekt darzustellen.

Halten wir einmal die Fakten fest: Das Fahrwasser alleine habe ich als gut 300 Meter breit beschrieben. Den Legenden nach haben fünf bis zehntausend Elben auf der Wellenschlag gelebt. Zum Vergleich: In Gornemünde, der Ausgangsstadt der Helden lebten vor dem Überfall auf die Kaufmannsinsel 2000 Menschen.

Die Wellenschlag ist kein bloßes Schiff, sie ist ein nautisches Ungetüm. Kaum manövrierbar, zwei übergroße Rümpfe, dazwischen ein Plateau mit einer ganzen Stadt darauf. Kein Wunder, dass sie nie selbst bei einer der Tausend Inseln anlegt um dort neue Truppen aufzunehmen, sondern stattdessen Beiboote schickt.

Gleichzeitig beantwortet das auch die Frage, warum niemand bislang so einen Handelsriesen gekapert hat: Es ist ein schwimmender Kleinstaat, einer von vielleicht maximal einem halben Dutzend seiner Art auf der ganzen Welt, und dabei der bei weitem Größte unter ihnen.

Ich bin gespannt, wann den Jungs alle Implikationen davon aufgehen..


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Ok, das wird jetzt lächerlich.

Gegen die Verwendung der Piratenpartei-Mitgliedsdaten für die Einführung von Liquid Feedback ist ja Klage beim Schiedsgericht erhoben worden. Davon kann man halten was man will, ist aber gutes Recht des Klägers.

Das Schiedsgericht hat dann erstmal LF per einstweiliger Anordnung gestoppt um in Ruhe eine Entscheidung zu finden. Da die Thematik, gerade bei einer datenschutzorientierten Gruppierung wie der Piratenpartei, nicht gerade einfach ist, halte ich das für eine gute Idee. Auf die paar Wochen kommt das jetzt wirklich nicht an.

Was ich aber für absolut lächerlich halte ist das “Vergleichsangebot” an Bodo Thiesen:

Sollten sie die gegen uns eingereichte Klage und die durch Sie gegen uns erwirkte Einstweilige Anordnung  zurückziehen bieten wir Ihnen an, Ihnen keine Einladung zu LiquidFeedback an die durch Sie in der  Mitgliederdatenbank der Piratenpartei Deutschland hinterlegte E-Mail-Adresse zu senden. Zusätzlich werden wir auf Schadensersatzansprüche gegen Sie verzichten.

Mit Verlaub, gehts noch?!

Also wirklich, das meine ich ernst: Das ist so dünn verborgene Erpressung, das geht gar nicht.

Zumal: Schadensersatz? Wofür?

Wenn ich nicht genau wüsste, daß da auch haufenweise vernünftige Leute bei sind...

...trotzdem: In was für einem Laden bin ich da eigentlich Mitglied?


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Maschinen die ganze Häuser bauen, sowas gibt es eigentlich in jedem Science Fiction Setting. Bei Fabbaloo zeigen sie auf, dass sowas mittlerweile überhaupt nicht mehr jenseits unserer Technologie ist: Sintering the Moon.

Wir haben zwar noch keine Jetpacks und Hoverboards, aber wir leben eindeutig in der Zukunft! (Von der Inspiration für SF-Rollenspiele will ich hier gar nicht erst anfangen :) )


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Seit heute Morgen bin ich offiziell wieder in Barmbek gemeldet. Die Wohnung ist eigentlich fertig eingerichtet, die beiden Kater haben sich eingewöhnt.

Damit bin ich jetzt endgültig angekommen und die Trennung komplett: Ich bin alleine wohnender Single.


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