Orkpiraten

Thinking and Playing and Testing

...Aaron König. Garantiert nicht mehr, der Mann gehört meines Erachtens aus seinem Amt gefeuert.

Man mag über Religion, Volksentscheide und all das, was darum herum angesiedelt ist denken was man will. Aber er schreibt folgendes pauschal über den gesamten Islam als Volksreligion:

Eine politisch-totalitäre Bewegung, die sich anderen Glaubens- und Denkrichtungen überlegen fühlt und den Anspruch hat, Andersdenkende zu bekehren und gegebenenfalls zu töten*, steht hingegen nicht unter dem Schutz der Religionsfreiheit

Das mag ich nicht mehr mit “naiv”, “unglücklich zitiert”, oder sonstwas entschuldigen, das ist dumm bis gefährlich, und näher an der Volksverhetzung denn an einem politischen Kommentar.

PS: Ich persönlich halte von organisierten Religionen jeglicher Art per se nichts. Bin ja zudem noch Atheist. Und ich bin mir bewusst, dass es in einigen Religionsgemeinschaften eine sehr unglückliche Verquickung von dummen Sitten und Religion gibt, die manche Dinge noch schlimmer machen. Dennoch würde ich mir nie einbilden, Menschen ihre Religion zu verbieten.

Anders sieht es bei der Ausübung religiöser Praktiken aus, wenn diese gegen das Strafrecht oder gar gegen die Menschenrechte verstoßen. Aber dem Bau von Gebetsstätten? Also wirklich...


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Kris wirft mit Stöckchen und hofft auf Artikel zum Thema Medienkompetenz zu treffen. Eine sehr gute Idee, und da möchte ich mich doch glatt beteiligen. Dieser Beitrag wird sicherlich nicht so umfassend und genau wie Kris seiner, aber ich hoffe, dass er dennoch ein wenig hilfreich ist.

Mal eben etwas im Internet finden, oder “es zu googlen” klingt ja erst einmal ganz einfach, fast schon trivial. Andererseits ist es anscheinend doch nicht ganz so trivial, denn warum sollte es sonst Seiten wie lmgtfy.com geben? Tatsächlich findet man im Internet wirklich zu fast jedem Problem eine Lösung, zu fast jeder Frage eine Antwort – selbst zu denen, die eigentlich gar nicht lösbar sind. Und natürlich einen Riesenhaufen Mist. Will man also sinnvolle und hilfreiche Dinge finden, müssen drei Dinge beachtet werden:

  1. Suche nach der Antwort, nicht der Frage
  2. Nutze die passende Suchfunktion
  3. Erkenne die korrekten Treffer

Nur wenn alles zusammenkommt, liefert das Internet wirklich hilfreiche Ergebnisse die sich auch weiterverwenden lassen. Aber der Reihe nach:

Suche nach der Antwort, nicht der Frage

So selbstverständlich das klingt, so schwierig kann es dennoch sein. Man sollte sich stets bewusst machen, dass eine jede Anfrage an eine Suchmaschine immer auf eine Volltextsuche durch das Internet hinausläuft. Das bedeutet, dass man einen Begriff oder eine Wortkette suchen muss, die in der gewünschten Antwort vorkommt. Statt zu fragen “Ich wohne in Hamburg, wie komme ich nach Paris?” sollte man also eher nach “Routenbeschreibung Hamburg Paris” suchen.

Das ist zum einen natürlich viel kürzer und daher schneller getippt, andererseits wird man die Frage so nicht auf irgendeiner Webseite ausgeschrieben finden, die Worte Routenbeschreibung, Hamburg & Paris hingegen schon eher.

Glück hat man, wenn es sich um ein rein technisches Problem handelt, dann darf auf die Existenz von gut gepflegten FAQ-Seiten gehofft werden. Diese enthalten dann nämlich meist tatsächlich genau die Frage die man sich gerade stellt. Aber auch hier gilt: Der Seitenbetreuer formuliert die Frage vielleicht anders, die Elemente der gewünschten Antwort sind aber meist alle irgendwie vorhanden.

Nutze die passende Suchfunktion

“Nimm Google” reicht für vieles aus, aber eben nicht immer. Wenn ich zum Beispiel etwas über einen Film wissen will, frage ich lieber direkt die IMDB. Bei Übersetzungsproblemen komme ich mit LEO weiter. Natürlich kennt auch Google all diese Seiten, aber die Verwendung der “passenden” Suchseite stellt die Suche in einen Kontext: Wenn ich die IMDB nach “Welcome to the Jungle” frage, ist klar, dass ich nach einem Film suche, Google müsste ich wahrscheinlich erst mehr oder minder mühsam klar machen, dass ich gerade kein Interesse an Guns'n'Roses habe.

Es hilft also, sich einen Katalog an durchsuchbaren Spezialseiten zuzulegen, und zu wissen wann welche am besten passt. Wenn ich nach einem (US-englischen) Slangbegriff fahnde, werde ich eher eine sinnvolle Antwort beim Urban Dictionary bekommen, als wenn ich ihn direkt bei Google suche: Ersteres wird mir stets nur eine Definition liefern, während Google mir haufenweise Seiten präsentiert, die diesen Begriff verwenden. Ein Traum für Sprachforscher, aber nicht hilfreich, wenn ich einfach nur wissen will, was mein Chat-Gegenüber mir gerade sagen will.

Kleiner Tipp: Firefox hat im “Schnellsuche”-Lesezeichenordner viele hilfreiche Quicklinks für solche Fälle vorbereitet.

Erkenne die korrekten Treffer

Suchmaschinenoptimierung ist anscheinend ein dickes Geschäft. Und als Resultat finden viele Suchmaschinen neben den Dingen die einen interessieren, viele-viele Seiten, von denen die Betreiber möchten, dass sie einen interessieren. Oder man zumindest mal draufklickt, damit die Werbebanner Umsatz machen.

Also nicht einfach immer auf den ersten Link klicken :). Zuerst mal die Trefferliste durchsehen. Bei technischen Problemen sollte man schauen, ob nicht ein Treffer auf der Herstellerseite dabei ist. Die meisten Suchmaschinen zeigen zudem kurze Snippets an – wird dort die richtige Frage gestellt, oder scheint es sich um die gesuchte Antwort zu handeln?

Vorsicht ist hingegen geboten, wenn die Snippets oder die URL gar ganz genau die gesuchte Phrase enthalten. Das sind dann häufig Linkfarmen die einem im besten Fall einfach nur viel Werbung präsentieren, im schlimmsten Falle hingegen auch noch mit Viren und anderem Mistzeug belästigen.

Selbst wenn der Link auf den ersten Blick seriös aussieht, und die gefundene Information plausibel erscheint: Nichts was im Internet steht, sollte ungeprüft übernommen werden. Findet sich die gleiche Information auch auf anderen Seiten? sind vielleicht bekannt vertrauenswürdige Seiten dabei? Werden Quellen zur Herkunft der Information genannt, und sind diese überprüfbar?

Es hilft, wenn man sich nicht nur die gefundene Stelle einer Webseite ansieht, sondern auch mal links und rechts davon auf der gleichen Seite umschaut. Passt das Umfeld zur Information? Erscheinen die Autoren auf ihrem Gebiet kompetent? In welchem Kontext wird die Information angeboten?

In der Regel kann man mit diesen Filterfragen recht schnell die “guten” Treffer herausfiltern und gegenprüfen. Mit nur ein wenig Übung bekommt man so wirklich schnell einen guten Überblick zu jedem Thema.


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Boing Boing macht mich gerade auf einen Artikel in der LA Times aufmerksam: Google soll die TiVo Benutzerdaten bekommen. Der Clou daran sei folgendes:

Google promises that advertisers pay only when their ads are seen. But TiVo lets viewers fast-forward through commercials. Now, with TiVo's data, collected from millions of digital video recorders across the country, Google can tell exactly which of those commercials are being bypassed.

Err..

Moment: TiVo loggt mit, wer wann an welcher Stelle vorspult? Das nenne ich dann mal einen Privacy-Fail. Oder gehen die einfach davon aus, dass aufgenommene Sendungen automatisch werbefrei angeschaut werden? Google bekomme die Daten auf jeden Fall anonymisiert – wobei das doch eigentlich noch das Killerfeature für Google sein könnte: Die Zusammenführung von Fernsehpräferenzen mit dem Web-Benutzerprofil...


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Gut, das ist jetzt arg reißerisch formuliert, war ja kein Streitgespräch, und Kris hat auch nicht versucht da wen absichtlich an die Wand zu reden oder schlecht dastehen zu lassen. Hat er aber dennoch gemacht: Die FAZ veröffentlicht gerade auf der Webseite das vollständige Interview mit Isotopp und Catrin Schoneville von Wikimedia e.V.. Eigentlich sind das wohl zwei Interviews, wobei Kris und Frau Schoneville identische Fragen bekommen haben.

Und das sieht dann, stark vereinfacht, so aus:

Frage: Was denken Sie zu $THEMA?

Antwort Schoneville: [generisches PR-Gefasel]

Antwort Kris: [menschlich-persönliche Antwort mit differenzierten und aussagekräftigen Argumenten]

1:0 für Dich, Kris.


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Nicht alle Webcomics haben eine durchgehende Storyline. Manche haben nicht einmal immer die gleiche Besetzung, von Kontinuität ganz zu schweigen. Denkt an die Far Side Cartoons von Gary Larson.

Bad Gods™ ist so ein Cartoon. Lore Sjörberg von der WIRED, resident D&D Geek und Zyniker veröffentlicht dort in sehr unregelmäßigen Abständen lustig-böse Miniaturen über das Rollenspiel, das Leben und was sonst immer Lore gerade aufregt. Manche Ausgaben gibt es sogar als simple aber überraschend gute Flash-Animationen.

Etwas anders ist da das Simulated Comic Product. Hier gibt es zwar auch hin und wieder sogar kleine Storylines, sogar sporadisch wiederkehrende Themen (Roboter sind da ganz weit vorne), aber die One-Shots dominieren eindeutig. Auch dieses Comic wird leider nicht halb so häufig aktualisiert wie ich es gerne wollte, aber der Qualität tut dies keinen Abbruch. SCP zeigt einen ebenso zynischen Blick auf die Welt wie Lore Sjörberg es tut, ist dabei aber auch immer wieder ein klein wenig wehmütig-versöhnlich.


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Sex Advice From Dungeons & Dragons Players:

How soon into the relationship should a player bring a twelve-sided die into the sack? I am going to interpret your question literally and assume you are planning to fashion a string of anal beads out of the dice. A word of warning: they have slightly pointed edges that can cause discomfort. I would recommend starting with a d4 and working your way up. Usually, the third date is a good time to introduce this.

Das kommentiere ich jetzt mal nicht weiter... :)


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Sowas wird ja immer wieder mal angesprochen, im Rahmen der BGE-Diskussion auch innerhalb der Piratenpartei. Und da lese ich dann Sätze wie diesen:

Aussage von Diskutant #1: Ein Arbeitssuchender muss die Möglichkeit haben, “freche”, ausbeuterische Arbeitsangebote ausschlagen zu können ohne als “nicht bedürftig” zu gelten und aus dem Sozialsystem geworfen zu werden. Antwort von Diskutant #2: Wenn ein Jobangebot legal angeboten und angenommen werden darf zu den geltenden Bestimmungen des Arbeitsrechts, muss man von erwerbslosen Erwerbsfähigen verlangen können, dass sie diese Arbeit annehmen.

Zum einen gibt es natürlich den Unterschied zwischen legal und legitim. Den bekommt jeder Jura-Erstsemestler ganz schnell mit. Und ohne das jetzt irgendwie wissenschaftlich oder volkswirtschaftlich en detail mal durchgegangen zu sein:

Vielleicht bin ich eine naive Linke Socke, aber: Mir fällt nicht ein einziger guter Grund ein, warum man Menschen dazu zwingen sollte, für weniger Geld (in Vollzeit) zu arbeiten, als es für den eigenen Unterhalt (inkl. dem der evtl. vorhandenen Kinder) nötig ist. Nach meinem Wissen ist aber genau das leider derzeit geltendes Recht. Da wird dann halt seitens des Staates “aufgestockt”, damit HartzIV-Niveau erreicht wird.

Natürlich ist der Betrag “Geld für eigenen Unterhalt” etwas variabel, je nachdem wie man wohnt, wieviele Kinder man hat, und wie man leben möchte. Aber da gibt es vernünftige Mittelwerte, angeblich ist ja HartzIV-Niveau solch einer. Und das sollte man dann ehrlich Mindestlöhne nennen und als solche einfordern.

Man mag einwenden, daß “ein wenig Eigenverdienst” ja besser sei als “lebt nur auf Kosten anderer”. Das übersieht aber, dass mit dem Aufstocker-Betrag nicht der jetzt-nichtmehr-Arbeitslose unterstützt, sondern der unter-Mindestlohn-Arbeitgeber subventioniert wird. Und das auf Kosten der Würde des Arbeitnehmers und der Tasche der Gesellschaft.

Ohne dabei überhaupt zu prüfen, ob das Geschäft des Ausbeuunter-Mindestlohn-Arbeitgebers überhaupt aus volkswirtschaftlicher Sicht so sinnvoll ist, dass sich Subventionen für dieses langfristig auszahlen.

Ich fasse es ehrlich gesagt nicht, daß darüber überhaupt diskutiert wird.


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Das Thema kocht ja in der Piratenpartei immer wieder mal hoch, es wird leidenschaftlich über die Machbarkeit und Konsequenzen gestritten. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, kurz BGE, setzt aber einen grundlegend neuen Gesellschaftsvertrag voraus:

Unter BGE-Bedingungen wird Arbeit nicht geleistet um den Lebensunterhalt zu verdienen. Sie wird geleistet, um sich von der Masse abzuheben, um der Gesellschaft etwas zu geben, um sich selbst zu verwirklichen, whatever.Nicht aber um die eigenen Grundbedürfnisse zu befriedigen, die werden einem quasi “geschenkt”.

Zusätzlich stellt das BGE auch die klassische Lohnleiter auf den Kopf: Heutzutage werden Berufe und Positionen die interessant sind und auch viel Macht verleihen, also an sich schon denjenigen “belohnen”, der sie ausfüllt, zusätzlich stark monetär entlohnt. Zugleich sind diese Positionen rar gesät, es gibt mehr Interessenten für diese als verfügbare Stellen.

Nach den Gesetzmäßigkeiten von Angebot und Nachfrage müssten diese Jobs eigentlich einen recht niedrigen Lohn zahlen – (niedriges Angebot an Jobs, hohe Nachfrage seitens der Bewerber. Oder eben auch: Hohes Angebot an Bewerbern, niedrige Nachfrage seitens der offenen Positionen).

(vereinfacht lasse ich hier einmal den Ansatz “viel Verantwortung/Hohes Risiko == hohes Salär” aussen vor. Zumal das Risiko das viele Führungspositionen tatsächlich haben über die Jahre eher gesunken ist, Stichwort “goldener Fallschirm”)

Im Bereich der “dreckigen” Jobs siehts genau anders aus: Diese Berufe sind gesellschaftlich notwendig, sind nicht sonderlich beliebt (und daher nicht die erste Berufswahl). Dennoch kommt hier Spott zum Schaden: Sie sind hart UND schlecht bezahlt. Wiederum nach reiner Marktwirtschaftslehre eigentlich seltsam.

Mit Einführung eines BGE wird diese Sache nach Marktwirtschaftslogik endlich vom Kopf auf die Füße gestellt: Die wirklich gesellschaftlich wichtigen Aufgaben, solche die unsere Infrastruktur und unser Funktionieren sichern müssten überproportional gut bezahlt werden, um sicherzustellen, dass genügend Personal für diese zur Verfügung steht.

Gesellschaftlich “überflüssige” Tätigkeiten, also solche die nur den direkten Auftraggeber bereichern, sonst aber keinen gesamtgesellschaftlichen Beitrag leisten fallen dabei unweigerlich ab. So ein Gesellschaftskonstrukt muss uns zwangsläufig erst einmal unsagbar dysfunktional und seltsam vorkommen, es widerspricht unserer intuitiven Lebenserfahrung.

Die Idee ist also zutiefst utopisch, im klassischen Wortsinn.

Nur wenn wir uns darüber klar werden, welche Reichweite ein Konzept wie das BGE wirklich hat, kann man ernsthaft darüber diskutieren. Dann sollte man aber auch langfristig über alternative Wertsysteme nachdenken, man google zum Beispiel mal nach Whuffie.


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Gestern waren die geliebte Freundin und ich ja im Uebel & Gefährlich: Miss Li spielte auf, das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Zuerst waren wir mal bas erstaunt, dass der Laden auch wirklich voll war. Für so bekannt & beliebt hätten wir die Dame aus Schweden hier gar nicht gehalten. (Und gemessen an der Intensität des Mitsingens im Publikum kannten die auch größtenteils schon die dargebotenen Lieder)

[caption id=“attachment_1540” align=“alignleft” width=“240” caption=“Man sieht es nicht, aber in dem Rahmen neben ihn ist ein niedliches Katzenportrait.”]Man sieht es nicht, aber in dem Rahmen neben ihn ist ein niedliches Katzenportrait.[/caption]

Als “Vorgruppe” gab es Micke from Sweden, eine Mischung aus (wenn man der Freundin glauben soll: Hugh Jackman,) Johnny Cash und Randy Newman. Auf der Bühne behauptet er steif und fest, dass all seine Stücke von seiner Katze geschrieben worden seien – zum Beweis hat er auch immer ein Portrait derselben neben sich stehen – Micke ist sozusagen der Blogger unter den Musikern, Cat Content inklusive! Leider ist die CD ein klitzeklein wenig weniger rauh und ungehemmt als die Live Performance, da wurde viel Energie verschenkt.

Miss Li selbst kam erst mit einiger Verspätung auf die Bühne, nach dem wohl langatmigsten Soundcheck den ich je erlebt hatte. Dafür rockten sowohl sie als auch ihre Band sofort kräftig los. Man merkt aber auch deutlich, dass alle Musiker wohl einen Jazz-Background haben: Immer wieder wurde mittendrin gejammt und improvisiert. Und das auf ziemlich hohen Niveau! Insgesamt spielten Miss Li gut zwei Stunden, ohne nennenswerte Unterbrechungen, und wir verließen erschöpft aber in guter Laune den alten Bunker.


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nicht mal 20 Minuten nachdem ich meinen Konzertbericht zu Miss Li hier veröffentlich habe, bekam ich eine Email von Ticketmaster (über die ich ja die Karten gekauft hatte):

Sie kamen, Sie sahen, Sie. können jetzt hier darüber berichten!

Ja ne, is klar. Zum einen hat man nichts davon, wenn man Ticketmaster kostenlosen Content reinreicht. Zum anderen enthalten die Nutzungsbedingungen ziemliche Frechheiten:

  • Sie verzichten freiwillig auf alle “moralischen Rechte”, die Sie ggf. an solchen Inhalten besitzen;

Mein Gedanke hier war spontan: WTF?

Sie sichern zu, Ticketmaster (sowie deren offizielle Vertreter, Direktoren, Agenten, Niederlassungen, Joint Ventures, Beschäftigte und externe Diensteanbieter einschließlich Bazaarvoice, Inc., aber nicht darauf beschränkt) zu entschädigen und von allen Ansprüchen, Forderungen und tatsächlichen Schäden sowie Folgeschäden jeglicher Art und Natur, bekannt oder unbekannt, einschließich vertretbarer Anwaltskosten freizustellen, die aus der Nichteinhaltung Ihrer oben genannten Zusagen und Gewährleistungen oder Ihrer Übertretung eines Gesetzes oder Ihrer Verletzung der Rechte eines Dritten entstehen.

Dass man denen natürlich alle Rechte an allen jetzigen und zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten an dem Text einräumt ist natürlich auch klar. Und das übrigens ohne irgendwelche Whuffies im Sinne von Verlinkung oder ähnliches zu erhalten. Sprich: Wer sich hierauf einlässt, füllt Ticketmasters Taschen, erhält dafür die volle Packung Risiko und Null Gegenleistung (nicht mal ein mickriges Gewinnspiel oder so)

Nee, nicht mit mir.


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