Orkpiraten

Thinking and Playing and Testing

Ich hoffe jetzt mal sehr, dass die Macher dieses sehr sachlichen und informativen YouTube-Videos kein Ärger mit einem deutschen Spielzeughersteller bekommen. Auf jeden Fall steckt sehr viel Herzblut und Arbeit in dem Erzeugnis, und jeder sollte es so weit verbreiten wie möglich – insbesondere an Eltern, Lehrer und alle anderen offline-Bekannten die man hat!


I also write about roleplaying games in english und auf Deutsch!

Das Internet hat ja mittlerweile handfeste Auswirkungen auf das “reale Leben”. Und teilweise eben auch recht erschreckende, wenn zum Beispiel statt ein paar dutzend Freunden plötzlich mehrere tausend Fremde zu einer Strandparty auftauchen, und hinterher ein Berg Müll und Kosten übrigbleiben, für den sich niemand verantwortlich fühlt.

Und wenn nun über das gleiche Medium zu einem Picknick eingeladen wird, schrillen bei den verantwortlichen Behörden die Alarmglocken. Der hilflose Versuch den Geist wieder in die Flasche zu stopfen löst dann natürlich eine Welle der Empörung aus, mit mir ganz vorn dabei.

Aber schlafen wir mal drüber (wie ich es getan habe) und schauen uns die Sache einmal nüchtern von der anderen Seite aus an: Was, wenn solche Flashmob-Parties die Regel werden, und Strände, Parks und Plätze stetig von tausenden Menschen “heimgesucht” werden die ihren Müll hinterlassen, in die Botanik urinieren, (unabsichtlich, vielleicht aber auch aus Übermut) Dinge kaputtmachen und niemand dafür verantwortlich sein will?

Hinter solchen “Events” aufzuräumen kostet Geld, Anwohner fühlen sich unter Umständen gestört, und niemand weiß, ob so etwas nicht doch einmal außer Kontrolle gerät. Das Ganze ist tatsächlich ein Problem, das wir vor dem Internet nicht hatten: Niemand konnte “aus Versehen” mal eben mehrere tausend Leute irgendwohin einladen, Großveranstaltungen waren Arbeit und wurden dementsprechend professionell angegangen.

Aber heute kann theoretisch jeder Zehnjährige einen solchen Aufruf erfolgreich plazieren und die Massen irgendwohin dirigieren. Und die Behörden, die mit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung beauftragt sind, sehen sich vor unüberwindbaren Schwierigkeiten.

Niemand will ein spontanes Picknick von ein bis zwei Dutzend Leuten verbieten. Aber ein Massenauflauf von Tausenden? Leute die vielleicht in Streit oder aufgrund irgend eines dummen Zufalls gar in Panik geraten? Jedem Ordnungsamtleiter graust vor sowas, und das sogar mit Recht.

Mir ist also mittlerweile klar, daß die Behörden da ein Auge draufhaben müssen, aber pauschale Verbote helfen auch nicht. Und einfach den “Aufrufenden” als Veranstalter zu deklarieren wird auch nichts nützen – solche Aufrufe würden dann ruck-zuck anonym veröffentlicht.

Ebenso nutzlos wäre es, einfach die “illegale Versammlung” aufzulösen. Solch ein Einsatz wäre bei dem beschriebenen paar Dutzend Teilnehmern unverhältnismäßig und bei mehreren Tausend schlicht unmöglich, bzw. mit sehr unerwünschten Folgen verbunden.

Die knifflige Frage ist also: Wie gehen wir in Zukunft mit Flashmobs und Spontanparties um? Wie halten wir den Öffentlichen Raum öffentlich, verhindern aber eine einen Kollaps desselben?

Der einzig denkbare Ansatz der mir einfällt ist folgender: Wir bräuchten sozial kompetente Menschen in den Ordnungsämtern die solche Aktionen im Internet aufspüren, nachverfolgen und schon im Netz deeskalieren. Die vielleicht sogar Freiwillige finden, die dann als Veranstalter agieren und das Ereignis lenken.

Vielleicht müssen wir auch einfach mehr auf die Einsicht der Menschen vertrauen, mit dem öffentlichen Raum pfleglich umzugehen, so utopisch das auch klingen mag.


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Ich hatte die Seite schon vor längerer Zeit mal gesehen, und per Zufall heute mal wieder draufgeschaut. Love ist ein “not so massively multiplayer game”, gedacht so für bis zu 200 gleichzeitige Spieler. Die in einer komplett prozedual-zufällig erstellen Welt gegen eine selbständig agierende AI ankämpfen, das Terrain selbst anpassen dürfen und dabei mit allen möglichen Objekten in der Welt interagieren dürfen.

Love City 2

Das ganze in einer eigenwilligen aber doch recht schicken Grafik, die sehr nach Expressionismus ausschaut, dabei aber alles von Wind bis Sonnenuntergängen bietet.

Klingt ambitioniert?

Naja, Eskil, der Schöpfer von Love arbeitet anscheinend ganz alleine an dem Projekt. Mit (Open Source) Tools die er selbst geschrieben hat. Die übrigens inklusive Editor, Server, Client, Quelltext etc. gerade mal 2,6MB groß sind. Und die Tools sind so voll von innovativen UI-Ideen, dass Apple da wahrscheinlich genug Patente für die nächsten 30 Jahre rausholen könnte.

Schaut Euch einfach mal das Gameplay und das Tools Video auf seiner Seite an, meine Kinnlade ist immer noch unten...


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Na, das nenne ich doch mal sachliche Berichterstattung. Futurezone.orf.at stellt die fünf Irrtümer über die Piratenpartei richtig:

  1. Die Piratenpartei wurde vom Team des umstrittenen Torrent-Trackers The Pirate Bay gegründet.
  2. Die Piratenpartei spricht nur oberflächliche Trendthemen an, die sich so schnell ändern werden wie die Technologie, die sie hervorgebracht hat.
  3. Die Piraten sind raubkopierende Pickelboys, die [...] eigentlich nur gratis Trashfilme und Müll-Pop abgreifen wollen.
  4. Die Piratenpartei ist unnötig.
  5. Die Piratenpartei ist eine Single-Issue-Protestpartei, der schnell die Luft ausgehen wird

Mit allen diesen Irrtümern wird sachlich und gut recherchiert aufgeräumt, sehr feine Arbeit von Herrn Hack. Ich kann die Lektüre jedem nur wärmstens empfehlen, entweder um bei etwaigen Diskussionen mit Munition versorgt zu sein, oder um einfach mal das “Phänomen Piratenpartei” zu verstehen.

Genauso lesenswert ist übrigens der Kommentar von Romanus Otte auf Welt.de (wohl auch in der Printausgabe von “Die Welt am Sonntag” erschienen): Piraten segeln auf Kurs 68er und Grüne

Dieser ist erwartungsgemäß (es ist schließlich der Springer Verlag :) ) keine Lobeshymne auf die Piratenpartei und wirft ihr indirekt natürlich Irrtum #3 vor:

Dass sich die libertäre Internetavantgarde derzeit unter der Flagge der Piratenpartei sammelt, ist ein Hinweis darauf, dass da manche Freiheit mit Freibeutertum verwechseln.

Aber der Kommentar erkennt dennoch sehr genau den Kern der Problematik:

In epochalen Umbrüchen können die Zeitgenossen das Ausmaß der Veränderung selbst meistens kaum erkennen geschweige denn verstehen. [...] Es ist – vergleichbar der Dampfmaschine, der Elektrizität oder dem Auto – eine Innovation, die das gesamte Leben durchdringt und umwälzt.

[...] Das Internet gibt es erst seit 15 Jahren. 15 Jahre nach dem Bau der ersten Dampfmaschine hätte niemand die industrielle Revolution abgesehen.

Die Welt, so wie unsere Eltern- und Großelterngeneration, ja sogar die Welt wie wir sie kennen wird sich grundlegend verändern. Und nur wer jetzt aktiv an dieser Veränderung mitwirkt, hat eine Chance positiv daran teilzuhaben wir müssen jetzt dafür sorgen, dass so viele Menschen wie möglich eine Chance erhalten, positiv daran teilzuhaben. Nicht nur diejenigen, die schon in der alten Welt Erfolg hatten.


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Gerade auf indymedia.org entdeckt:

Beim Termin mit Herrn Paschen wurde mir dann folgendes mitgeteilt: 1) Jegliche öffentliche Flashmobs in Braunschweig sind illegal und werden notfalls mit einer Allgemeinverfügung verboten und polizeilich aufgelöst. 2) Auch der World Freeze Day, über den die Braunschweiger Zeitung sehr freundlich berichtet hat, werde zukünftig vom Ordnungsamt verboten, sofern sie rechtzeitig davon erfahren. Sad 3) Der öffentliche Raum in Braunschweig dient ausschließlich dem Verkehr, also dem Transfer von Wohnung a zu Wohnung b, von Wohnung a zu Geschäft b oder von Geschäft a zu Geschäft b. 4) Ich habe die Aufgabe, öffentlich bekannt zu geben, dass am 8.8. von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Schlossplatz stattfinden wird.

(Hervorhebung von mir)

Also, wenn das wahr ist, dann...

...sorry, mir fehlen die Worte und die Kategorien in denen ich hier denken müsste.


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Wenn die Firma mich auf Reisen schickt, lebe ich ja im Hotel. Und Das ist so ziemlich die einzige Zeit, in der ich morgens mal einen Fernseher anmache. Mangels Alternativen bleibe ich dann meistens beim ZDF Morgenmagazin hängen, und Freitags läuft da ja immer so eine..

...naja, so ein musikalischer Wochenrückblick.

Weiterlesen...

Wie habe ich diesen Spruch geliebt. Das Geheimnis von Monkey Island ist eines meiner all-time-Favourite Spiele, und die Sprüche aus dem Spiel sind nicht umsonst in die Hirne einer ganzen Generation Geeks&Nerds eingebrannt.

Und jetzt schickt mir ein Laden aus Bielefeld doch auch tatsächlich einen Brief:

ich habe mir erlaubt deine Adresse aus der Feedme Aktion nochmal zu verwenden. Schick mir einfach eine Email, wenn Deine Daten gelöscht werden sollen.

Das Anliegen ist einfach, dass wir mal wieder mit einem lustigen Produkt auf uns aufmerksam machen wollten.

Viel Spaß mit dem Aufkleber,

Welcher Aufkleber?

Dieser Aufkleber:

Dreiköpfiger Affe

Andreas hat übrigens auch einen bekommen, ob er seinen jetzt auch aufs Auto klebt weiß ich allerdings nicht. Und rein der Ordung halber: Ja, solche Aktionen finde ich so schlecht gar nicht mal. Ein Euro fuffzich ist für solche einen Aufkleber ja auch nicht zu teuer, ich hatte sogar schon überlegt mir den selbst zu bestellen. Und generell gilt ja:

Deine Zielgruppe


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Nach dem Umzug am Montag habe ich ja noch eine Weile mit dem Theme gespielt, übersetzt, Widgets angeordnet, und so weiter und so fort...

...ist das eigentlich so alles les- und navigierbar? Ist das komplett hässlich, oder sogar eher schick?

Sagt mal was...


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Mir wurde in einem persönlichen Gespräch gesagt, daß das seit Mittwoch installierte Cleanr-Theme, zu dem ich ja schon Meinungen erfragt hatte, doch arg lieblos wirken würde.

Als ich dann The Erudite im direkten Vergleich anbot, wurde dem direkt Vorzug gegeben. Daher mal für einen oder zwei Tage dieses Design, danach entscheide ich mich selbst endgültig :).


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bka_deJa klar, muss ich sicherlich nicht. Das ist mit ziemlicher Sicherheit ein gefakter Referrer-Eintrag.

Aber hey, die Idee ist klasse, Daumen hoch! :)


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